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Gewinnplanung

Stellen Sie die geplanten Umsätze den geplanten Kosten gegenüber und Sie erhalten den Gewinn Ihres Unternehmens.

Kleine Betriebe und Unternehmensgründer sollten nun die Kosten des eigenen
Lebensunterhalts (Miete, Kranken- und Sachversicherungen, Altersvorsorge,
Lebensunterhalt, eigenes Kfz, Einkommensteuer etc.) ermitteln und als Min-
destgewinn dem Ergebnis Ihrer Planung gegenüberstellen.

Ist der Gewinn kleiner als der Mindestbedarf für die eigene Lebenshaltung, sollte zunächst die Kostenplanung (betrieblich und privat) auf Einsparmög-
lichkeiten überprüft werden. Ebenso kann die Umsatzplanung dahingehend überarbeitet werden, daß der Mindestumsatz höher sein muß.

Untersuchen Sie in diesem Fall genau, ob der jetzt höher angesetzte Min-
destumsatz auch tatsächlich erreichbar ist und wenn ja, mit welchen zu-.
sätzlichen Kosten, z.B. höherem Werbeaufwand, Personalkosten (Überstun-
den), Energiekosten etc. zu rechnen ist.

Zusammengefaßt ergibt sich daraus folgendes Schema einer Unternehmens-
planung:

  Umsatz

. / .

Materialeinsatz

=

Rohertrag I

. / .

Personalkosten

=

Rohertrag II

. / .

Raumkosten

. / .

Energiekosten

. / .

Verwaltungskosten

. / .

Vertriebskosten

. / .

Instandhaltung / Reparaturen

=

Cash-flow I

. / .

Zinsen

=

Cash-flow II

. / .

Abschreibung

=

vorläufiger Gewinn

 

Aus diesem Gewinn sind die kalkulatorischen Kosten einschließlich Unterneh-
merlohn zu decken. Erst wenn nach Abzug der kalkulatorischen Kosten ein-
schließlich Unternehmerlohn noch etwas übrig bleibt, ist ein tatsächlicher Gewinn im Unternehmen entstanden.
 
HINWEIS:
Nutzen Sie die Gewinnplanung dazu, Ihre monatlichen Entnahmen zu begren-
zen !
Vorsicht: Rechnen Sie Ihre Planung nicht allein zu dem Zweck "schön", daß sich Gewinn und Kosten der Lebenshaltung gerade decken !
Vorsicht: Überhöhte Entnahmen haben schon oft zu einem schnellen "Tod"
des Unternehmens geführt !

... und hier geht es weiter